Genussportal - zu tisch
TEXTSUCHE

ARCHIV

zurück

weiter


1.
Sommerlich gesund: Essen wie früher am Mittelmeer
Noch gibt es sie, die eine Diät gegen runde Bäuche, die nicht nach Entbehrung schmeckt ...mehr
2.
Grün gegen Frühjahrsmüdigkeit
Endlich locken sie wieder, frische Kräuter in Bündeln und Töpfen ...mehr
3.
Keine Nährstoffe im Weißmehl?
Sind die hellen Sorten total wertlos oder gar gefährlich? ...mehr
4.
Bitterstoffe für die Figur
Der eine verzieht das Gesicht und legt die Gabel weg ...mehr
5.
Zeit zum Grillen
Männer machen Feuer, Frauen machen Salat ...mehr
6.
Ballaststoffe
Warum sind Ballaststoffe so wichtig? ...mehr
7.
Gute Nacht für die Figur
Wäre das schön: Abends mit allen Rundungen zu Bett gehen und ...mehr
8.
Zeit der Festessen oder Warum der weihnachtliche Kalorienrausch unvermeidlich ist
Schlemmen war schon angesagt, bevor die erste Kerze am Weihnachtsbaum brannte ...mehr
9.
Nicht ohne mein Frühstück
Aufstehen, duschen, los. Frühstück? Nein danke! Die erste Mahlzeit am Tag ...mehr
10.
Allzeit bereit: die Trinkflasche
Pure Mode oder Notwendigkeit? ...mehr
11.
Langsam ausschleichen
Große Erfolge erzielt man am besten in kleinen Schritten ...mehr
12.
Beim zehnten Mal schmeckt es plötzlich
Kenn ich nicht, mag ich nicht ...mehr

zurück

weiter

ERNÄHRUNGSTIPP
Chicorée mit Orangen-Senfsauce und gerösteten Kürbiskernen
Foto: Hans Joachim Schmidt
Bitterstoffe für die Figur
Der eine verzieht das Gesicht und legt die Gabel weg, der andere strahlt und isst genüsslich. Geschmäcker sind eben verschieden.


Das gilt vor allem für bittere Geschmacksnoten. Auf das Gehirn wirkt ihre Botschaft 10 000-mal stärker als „süß“ und warnt uns vor Giften wie Cucurbitacin, das sich manchmal in Zucchini, Gurken oder Kürbis findet, vor Tomatin in unreifen Tomaten und Solanin in grünen Kartoffeln.


Einige Menschen nehmen diese Geschmacksnoten so stark wahr, dass ihnen zartbittere Gemüse wie Radicchio, Chicoree, Endivie, Kohl und Spinat schier ungenießbar scheinen.

Den meisten Menschen sind feine Bitternoten aber durchaus angenehm. Sie lieben herbes Pilsner Bier und dunkle Schokolade.

Wird eine Bitternote jedoch mit jedem Bissen stärker, kommt irgendwann das Stopsignal. Für Intensivschmecker wirkt Bitteres also wie eine Essbremse.

Wer die nützlichen Geschmacksstoffe meidet oder erst gar nicht herausschmeckt, isst darum erheblich mehr, sagen Forscher. Vor allem mehr Fett.

Jammerschade, dass Gemüsezüchter und Industrie die verdauungsfördernden und wohltuenden Bitterstoffe aus unseren Nahrungsmitteln mehr und mehr verschwinden lassen.

Wahrscheinlich bleibt uns bald nur noch der Magenbitter! Prost, wohl bekomm’s.